Besonderheit - BI-Südgelände

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Besonderheit

Der Natur-Park Südgelände ist ein 18 Hektar großes Gelände, das bis vor einigen Jahrzehnten als Rangierbahnhof Tempelhof genutzt wurde. Seitdem sind die Flächen von der Natur zurückerobert worden und ökologisch, aber auch als Erholungsraum von großer Bedeutung.
Neben der artenreichen Stadtnatur zählen die Relikte der Eisenbahnvergangenheit sowie die behutsame, künstlerisch anspruchsvolle Erschließung zu den Besonderheiten des Natur-Parks. Die Kunstzeitschrift "art" bemerkt dazu: "Das Zusammenspiel von verfallender Technik, wuchernder, an anderen Orten kaum noch zu findender Vegetation und Kunst ist einmalig in Europa".

Die meisten Besucher kommen wegen der üppigen Natur zum Südgelände. Andere sind von den Eisenbahnrelikten fasziniert und freuen sich darüber, wenn ein ICE am Natur-Park vorbeirauscht.

Die wahrscheinlich älteste Drehscheibe Deutschlands

Als Anfang der 1980er Jahre Rodungen für einen neuen Rangierbahnhof erfolgen sollten, hat dies die Bürgerinitiative Südgelände verhindern können. Mit Unterstützung weiterer Initiativen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Verwaltung hat sie in einem jahrzehntelangen Einsatz bewirkt, dass die Bahnhofsplanung aufgegeben wurde.

Durchschlagenden Erfolg für die Realisierung des Natur-Parks hatte die Zusammenarbeit mit einer landeseigenen Gesellschaft Berlins, die mit Förderung einer Stiftung den Natur-Park baulich umgesetzt hat. Seit Frühjahr 1999 ist er durch Naturschutz- und Landschaftschutz abgesichert. Am 12. Juni 1999 wurde mit einem "Tag der offenen Tür" der Natur-Park Südgelände symbolisch eröffnet. Im Jahr 2000 wurde der Natur-Park Südgelände als "Weltweites Projekt" der EXPO-2000 präsentiert.

Westlich an den Natur-Park angrenzend, zwischen S-Bahntrasse und Kleingärten, gibt es seit 2001 auch einen Park für intensive Erholungsnutzung, den Baluschekpark. Die Bürgerinitiative hatte sich beim Bezirksamt erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Park nach dem Berliner Maler Hans Baluschek genannt wird. Dieser war einer der bedeutendsten Maler der frühen Moderne in Deutschland. Er wohnte bis 1935 in Schöneberg und hielt in seinen Gemälden besonders intensiv die Eisenbahngelände seiner Umgebung fest.
 
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